15. Mai 2016

Das letzte Heimspiel der Saison 2015/16

Das letzte Heimspiel und Saisonspiel verspricht immer etwas Besonderes zu werden. So auch in diesem Jahr. Von der Gegengerade haben wir sehen dürfen, wie die Boys in Brown die Teufel aus Kaiserslautern mit 5:2 besiegten. Ryo Miyaichi gab dabei sein Startelf-Debüt. Und was für eins!

Die Gäste gingen durch einen Rechtsschuss von Görtler in Führung. Doch schon eine Minute später, in der 5., traf Miyaichi zum Ausgleich. Thy erhöhte in der 22. per Kopf nach Vorbereitung des lange verletzten Japaners. Miyaichi war es auch der in der 57. Minute traf. Und auch Sebastian Maier schoss zum Abschied noch ein Tor (72.). Jenssens Treffer zum 4:2 störte uns nicht mehr, denn Buchtmann netzte zum 5:2 nur drei Minuten später ein.

Die Mannschaft bedankte sich nach dem Spiel mit einem großen Banner auf dem stand "Nur ein Wort: Vielen Dank"

Am Ende wird der FC St. Pauli vierter. Nach der letzten Saison ein ganz ansehnlicher Platz. Wie ansehnlich lässt sich vielleicht in ein paar Statistiken und dem Vergleich zur letzten Saison zeigen.

Zuerst einmal, vergangene Saison wurde der Abstieg gerade so verhindert. Die Boys in Brown landeten 2014/15 auf dem 15. Platz. Mit einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. Diese Saison also auf Platz vier mit zwölf Punkten Abstand auf den Relegationsplatz zur ersten Liga und 21 Punkten Abstand zur Relegation zur dritten Liga. Nach der Hinrunde waren wir übrigens noch dritter.

Starke Defensive

Insgesamt wurden 15 Bundesliga-Siege, acht Unentschieden und somit elf Niederlagen eingefahren. Dabei wurden am Millerntor sechs Partien verloren. Aber auch neun Partien gewonnen. Auswärts gab es ein Unentschieden genauso oft wie einen Sieg (sechs Mal).

Am deutlichsten wird der Abstand zu den ersten drei Teams vermutlich bei der Torausbeute sichtbar. Während die Lienen-Elf nur 45 Mal einnetzte, waren es bei Freiburg 75, beim Brauseclub 54 und bei Nürnberg 68 Mal. Allerdings kann sich die Defensive sehen lassen. Nur 39 Gegentore kassierten Sobiech, Himmelmann und Co. Genauso wenig wie Freiburg.

Nach dem klasse Start-Elf Debüt und dem Aufdrehen von Fafa darf also gespannt sein, was die neue Saison so bringt. Nach den Abgängen von Thy, Ratsche und Verhoek sollte aber Offensiv noch etwas gemacht werden.

1 Kommentar

  • Dennis 15. Mai 2015 at 21:30 · Antworten

    Ich konnte leider nicht mit im Stadion dabei sein, weil ich das Spiel beruflich tickern musste. Aber die Choreos zu Beginn des Spiels und die Abschiedsrunde der Mannschaft nach dem Spiel haben mir auch in der Redaktion Gänsehaut verliehen.

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