10. September, 2016

Erster Saisonsieg

  • Mal ein anderer Blick

  • Vor dem Spiel

  • Unser Doppelhalter

  • Es war sonnig

  • Mir fielen spontan die Blues Brothers ein: "I hate Illinois Nazis"

  • Abstecher auf der Elbe

  • Runterkommen

  • Hach ja

  • Gute Reise

  • "..begleiten das Schiff in die Ferne hinauß.."

  • Elbesonnenuntergang

Erleichterung, die.

Was für ein Spiel mit glücklichem Ausgang für den FC St. Pauli. Die ersten drei Punkte sind eingefahren. Gegen Bielefeld gab es einen verdienten 2:1 Sieg.

Bei sommerlichen Temperaturen haben wir uns vom Metronom nach Hamburg fahren lassen. Da am Hauptbahnhof der Weg zur U3 durch Bielefelder Fans und Polizisten versperrt war, sind wir mit der U2 bis zur Station Messehallen gefahren. Mal eine andere Sicht auf das schöne Stadion.

Nach der Stadionchoreo vom letzten Mal, waren wir dieses Mal wieder Teil einer Choreo, die allerdings einen traurigen Hintergrund ( nachzulesen hier) hat. Organisiert wurde die gelungene Choreo von St. Depri, die sich für depressive Menschen einsetzen und unter anderem einen Stammtisch anbieten. Motto: "wir sind immer für uns da!" Danke für Eure Arbeit!

Zum Spiel. St. Pauli startete so: Himmelmann, Hedenstad, Gonther, Hornschuh, Buballa - Buchtmann Nehrig, Sobota, Choi, Miyaichi – Bouhaddouz. Somit stand im vierten Spiel die vierte Variante einer Innenverteidigung auf dem Feld. Doch nicht für lange. Gonther verletzte sich bei einem Pressschlag schwer am Knie. (Gute Besserung!) Es kam Lasse Sobiech (12.). Doch anders als gegen Braunschweig ließ sich die Mannschaft davon nicht verunsichern. (damals war Lasse verletzt raus). Ganz im Gegenteil. St. Pauli ließ Bielefeld nicht am Spiel teilhaben, was die Gäste mit unfairer Aggressivität in den Zweikämpfen auslebten. Dies blieb oftmals ungestraft, da Schiedsrichter Kempter einen unterirdischen Tag erwischte (kicker-Note: 5,5). Denn neben den Fouls wurde ein Tor wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegeben und ein Elfmeter wurde ebenfalls übersehen. Beides zum Nachteil St. Pauli.

Dass das Spiel am Ende doch gewonnen wurde, lag an der Einstellung der Mannschaft und deren Leistung. Nehrig ackerte und schmiss sich in die Zweikämpfe. Vorn begeisterte Bouhaddouz und hinten Himmelmann gewohnt sicher. Und auch auf den Tribünen war es laut.

Das 1:0 fiel durch den eben schon genannten Bouhaddouz , der einen weiten Ball von Sobota perfekt mitnahm, Torhüter Hesl umkurvte und den Ball sicher zum 1:0 einschob. Die erste Bierdusche des Tages. Kleiner Spoiler, es war nicht die letzte.

Zur Halbzeit also 1:0. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es dann einen Freistoß für die Bielefelder. Schuppan lenkte den Ball aus zentraler Position, etwa 18 Meter vor dem Tor, an den linken Pfosten. Himmelmann war chancenlos. 1:1. Oh man, nicht schon wieder.. Doch Lienens-Elf ließ sich nicht verunsichern. Es wurde weiter auf das Tor der Bielelfelder gespielt und auf den Rängen gab es weiter lautstarke Unterstützung. Die zweite Bierdusche gab es dann in der Nachspielzeit. Bouhaddouz köpfte eine Flanke in den Lauf von Cenk Sahin, der für Miyaichi gekommen war, und den der den Ball an Hesl vorbei ins Tor schob.

Ich hatte kurz vor dem 1:1 im Gefühl, dass der Freistoß (leider) reingeht, genauso hatte ich aber auch das Gefühl, dass St. Pauli das Spiel gewinnen würden. Wie war mir aber nicht bewusst und so fiel die Anspannung mit dem Treffer ab. Ich war völlig fertig. Meine datensammelnde Fitnessapp signalisierte mir, das war mein aktivster Tag seit längerem. So sehr tippelte ich vor Spannung von einem auf das andere Bein.. Meine Stimme verabschiedete sich dann mit dem Abpfiff auch noch. Egal. Drei Punkte. Endlich.

Nach dem Spiel ging es mit einer kleinen Gruppe der Pendler noch an den Elbstrand. Runterkommen. Abschließend wurde noch auf dem Balkon gegrillt und der Abend perfekt ausgeklungen. Gerne wieder.

Ankündigung 1: Gegen Karlsruhe wird nur einer von uns mitfahren.

Ankündigung 2: Beim Heimspiel gegen 1860 (22.9.) werden wir den Tresendienst in den Fanräumen übernehmen. Neben Bier und alkoholfreies wird es auch den lecker selbstgemachten Mexikaner und Maracuja Schnaps von Waschi geben. Auf die Ohren gibt es Musik von DJ Martin (Salon Hansen/Lüneburg). Hier der Flyer (draufklicken zum großmachen und ausdrucken ;) ):

Weitere Links und Spielzusammenfassungen gibt es hier:

Der Millernton blickt zurück auf Dresden und Bielefeld, zudem war Andreas Rettig vor Ort. 2 Stunden gut investierte Zeit.( klick)

Outside-left Blog: ( klick englisch)

Bilder von und bei Stefan Groenveld (klick)